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Virtual- und Augmented Reality im Marketing

Zeitgenössische Werbung setzt immer öfter auf CGI-Elemente in Kombination mit Virtual oder Augmented Reality. Ein Trend, der sich lohnt? Wir haben uns das mal näher angesehen…

Achtung, Aliens!

Stellen Sie sich vor, Sie warten an einer typischen Haltestelle auf den nächsten Bus. Bei einem Blick durch die Glasscheibe des Wartehäuschens sehen Sie jedoch auf einmal nicht nur Passanten – sondern auch Ufos, die auf Gebäude feuern, und Tentakel, die Fußgänger durch die Luft wirbeln. Unmöglich? Nicht, wenn Sie wie der US-amerikanische Getränkehersteller PepsiCo auf den originellen Einsatz von Augmented Reality setzen.

 


Außerirdische, Ballonflieger, Tiger – Pepsis „Unbelievable Bus Shelter“

Die Vespa auf dem Küchentisch

Dieses innovative technische Verfahren zielt auf die Erweiterung der menschlichen Realitätswahrnehmung mithilfe von Computern. Es kann vielfältig eingesetzt werden und ist – wie Pepsis „Unbelievable Bus Shelter“ wohl beweist – ein Garant für die Aufmerksamkeit potentieller Kundinnen und Kunden. So ist es z.B. mittels eines handelsüblichen Smartphones möglich, computeranimierte Figuren oder Gegenstände im Raum zu platzieren und diese ausgiebig zu betrachten. Egal ob Turnschuh oder Motorroller: Das Scannen eines QR-Codes reicht vollkommen aus, um virtuelle Objekte erscheinen zu lassen. Selbst unmögliche Aktionen wie eine kleine Testfahrt auf dem Küchentisch werden so – zumindest in Form einer Simulation – möglich.

 


Magazin aufklappen – Vespa fahren: Augmented Reality mithilfe einer Printanzeige

Modernes Marketing mit Fun-Factor

Die Chancen, die diese Form von Werbung bietet, liegen auf der Hand: Sie ist sowohl äußerst beeindruckend als auch unterhaltsam und bleibt daher definitiv in Erinnerung. Größere Unternehmen und Agenturen, die frühzeitig Geld und Personal in die Entwicklung innovativer Anwendungen stecken können, sichern sich also klare Vorteile auf dem Markt. Ähnliches gilt auch für Marketing, das sich der mittlerweile ebenfalls beliebten Virtual Reality bedient. Denn seien Sie ehrlich: Merken Sie sich den Namen eines Käses besser, wenn sie ihn auf einem Plakat lesen – oder wenn sie soeben eine Achterbahnfahrt durch einen gigantischen Kühlschrank unternommen haben?

 


Nichts für Jahrmarkt-Muffel: Die Boursin-Tour durch den Lebensmittel-Dschungel

Vorsicht – Einstiegshürden!

Auch durch den kreativen Einsatz von VR lassen sich Markennamen also spielend leicht im Gedächtnis verankern und die Vorzüge verschiedenster Produkte eindrucksvoll demonstrieren. Im Bereich der Virtual Reality gibt es jedoch Einstiegshürden für den potentiellen Nutzer. Denn wo im Falle von Augmented Reality ein handelsübliches Smartphone bereits als Endgerät genügt, ist eine wirklich immersive VR-Erfahrung eigentlich nur mit teurem Equipment möglich. Zwar können VR-Videos auch über Desktop-PCs, Laptops, Smartphones und Tablets aufgerufen werden, aber das Ausblenden der Alltagswahrnehmung gelingt mit ihnen nicht. Im Falle von Marketing mittels Virtual Reality-Elementen ist also zumindest für mittelständische und kleine Unternehmen zunächst tendenziell noch Zurückhaltung geboten, da mit anderen Kommunikationsstrategien momentan deutlich mehr Menschen erreicht werden können. Sobald VR-Brillen allerdings für eine Vielzahl von potentiellen Kundinnen und Kunden erschwinglich werden, heißt es: zuschlagen!

 Die Zukunft lässt nicht lange auf sich warten.

Generell sollte bedacht werden: Technische Innovationen entwickeln sich im 21. Jahrhundert schneller weiter, als so manch einer es überhaupt mitbekommt. Als erfolgreicher Marketeer oder Unternehmer sollte man also immer ein Auge darauf haben, ob bestimmte Einstiegshürden oder andere technische Hindernisse in absehbarer Zeit schon der Vergangenheit angehören könnten. Denn wie im Falle anderer Marketing-Formen gilt auch für VR und AR: Nur wer den richtigen Moment der Technikentwicklung abwartet und somit weder zu früh noch zu spät dran ist, landet auf der Gewinnerseite.

 

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