10 Tipps für Ihren erfolgreichen Instagram-Auftritt

Die App mit der bunten Polaroidkamera als Logo zählt zu den beliebtesten Media-Sharing-Plattformen überhaupt. Überholt wird sie nur vom Video-Pendant YouTube. Denn auf Instagram können ausschließlich Fotos geteilt werden. Das soziale Netzwerk ist im Vergleich zu Facebook noch relativ jung: Im Jahr 2010 erschien Instagram erstmals im App-Store für iOS, zwei Jahre später folgte die Android-Version.

Doch Instagram wächst schnell. Aktuell nutzen ungefähr 9 Millionen User in Deutschland die App, bis 2020 soll sich die Nutzerzahl für das Bildnetzwerk schon auf 16 Millionen User belaufen.[1] Das soziale Netzwerk ist für Unternehmen also auf jeden Fall einen Blick wert. Wie Sie Instagram am effektivsten nutzen, erfahren Sie in unseren Marketing-Tipps:

1. Hochwertige Bilder

zwei Hände halten Profi-Kamera

Die Foto-App lebt von Bildern. Verrauschte Fotos und unscharfe Aufnahmen können natürlich als Stilelement eingesetzt werden, sind aber ansonsten tabu. Hohe Bildqualität ist alles. Momentan liegt die optimale Größe für ein Bild bei 1080 x 1080 Pixel. Doch neben den technischen Details zählt vor allem der Content: Ein lieblos dahingeklatschtes Produktfoto kommt sicherlich nicht so gut an wie eine durchdachte Fotokomposition mit schönen Accessoires oder eine kreative Bildidee.

2. Hashtags

Hashtag in Sprechblase und Instagram-Farben

Hashtag, Hashtag und nochmal Hashtag. Mit Rauten versehene Wörter sind auf Instagram nicht nur elementar, um selbst gefunden zu werden, sondern auch, um andere zu finden. Für erfolgreiche Instagram-Nutzung gilt es, folgende Punkte zu beachten:

  • Der Hashtag sollte an den Bild- bzw. Textinhalt angepasst sein
  • Hashtags für Kampagnen sollten einprägsam sein und möglichst kompakt
  • Um eine kurzfristig höhere Sichtbarkeit zu erzielen, sollten reichweitenstarke Hashtags eingesetzt werden
  • Spezifische Hashtags für eine lange Sichtbarkeit
  • Relevante Hashtags regelmäßig verwenden, um dauerhaft in der Instagramsuche aufzutauchen
  • Kein Like um jeden Preis – Hashtags wie #like4like sind unangebracht

Apps wie Tag O´ Matic dienen der besseren und schnelleren Verwaltung von Hashtags und liefern verwandte Wörter zu den eingegebenen Hashtag-Vorschlägen.

Unternehmen können Hashtags noch auf andere Weise in ihre Marketingstrategie integrieren. So kann ein eigens entwickelter Hashtag in Printwerbung, TV-Spots oder auf Online-Bannern für eine Kampagne eingesetzt werden. Damit verzahnen sich Print und Online fast automatisch.

3. Regelmäßig posten

Wenn Sie nicht regelmäßig Posts veröffentlichen, verlieren Ihre Follower das Interesse und wandern ab. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie mehrere Posts am Tag erstellen müssen. Welcher Rhythmus für Sie am besten funktioniert, müssen Sie im Laufe der Zeit herausfinden. Von mehreren Beiträgen täglich bis zu zwei wöchentlichen oder anderen Intervallen ist alles möglich. Hier gilt es, ein Gleichgewicht zu finden: Weder sollten Sie Ihre Abonnenten mit Fotos überschwemmen noch sollten Sie sie digital verhungern lassen.

4. Hochwertigen Inhalt erstellen

Auch wenn es hauptsächlich um Fotos geht, wissen die Nutzer aktuellen Inhalt mit Mehrwert sehr zu schätzen. Das spiegelt sich natürlich auch in einem Anstieg von Interaktionen und Followerzahlen wider. Ob Low-Carb-Rezept, Make-up-Tipp oder lustiges Meme, solange der Content zum Account und zur Strategie Ihres Unternehmens oder Ihrer Marke passt, ist alles erlaubt.

5. Reichweite generieren

Im Gegensatz zu Facebook sind die Interaktionsmöglichkeiten bei Instagram sehr eingeschränkt. Es ist möglich, Fotos zu liken, sie zu kommentieren oder weiter zu schicken. Zudem können andere Instagramer mit dem @-Zeichen in Bild oder Text markiert werden. Beiträge wie bei Facebook zu teilen, ist allerdings nicht möglich. Eine gute Methode für mehr Reichweite stellt die Zusammenarbeit mit sogenannten Influencern dar, da diese über eine große Anzahl an Followern verfügen, für die sie relevanten Content posten. Um herauszufinden, welcher Influencer für Sie geeignet ist, helfen Ihnen Tools wie InflluencerDB oder Brandnew.

Beauty-Bloggerin bei der Arbeit

Aber auch die Recherche nach relevanten Hashtags wird Sie zu geeigneten Influencern führen. Bei erfolgreicher Zusammenarbeit können Sie weitere Follower generieren und die Reichweite Ihres Accounts erhöhen. Allerdings kann diese Form der Partnerschaft je nach Popularität des Influencers recht kostspielig sein. Auch ohne Influencer können Sie Ihren Aktionsradius erhöhen, zum Beispiel mithilfe von Markierungen. Diese steigern die Interaktion und führen wiederum zu Verlinkungen auf andere Accounts.

6. Interaktion

Frau mit Smartphone in der Hand, die sich online mit anderen austauscht

Instagram lebt als soziales Netzwerk genauso von der Interaktion der Nutzer untereinander wie Facebook, Twitter und co. Um weiterhin ein wichtiger und für Ihre Follower interessanter Teil dieses Netzwerks zu sein, gilt es daher, Posts zu liken, ausgewählte Nutzer oder Firmen in Ihren Bildern zu markieren, Fotos zu kommentieren und zeitnah auf Kommentare zu Ihren Beiträgen zu antworten. Das erhöht nicht nur Ihre Reichweite und Ihren Followerzuwachs, sondern kann Ihnen auch Conversions für Ihre Website bringen.

7. Anzeigen schalten

Auch Anzeigen können Sie auf Instagram schalten. Dafür sollten Sie sich allerdings bereits im Vorfeld darüber im Klaren sein, was Sie damit erreichen wollen. Möchten Sie Traffic sowie Conversions für die Website erhöhen oder Reichweite und Interaktion auf Instagram steigern? Da die für Instagram genutzte Foto-Sharing-App zu Facebook gehört, gelten die gleichen Zielgruppenkriterien wie bei Facebook-Anzeigen. Ein Facebook-Werbekonto ist ohnehin ein Muss für erfolgreiches Social-Media-Marketing. Zudem können die Anzeigen über den Facebook Power Editor erstellt werden. Die Anzeige können Sie mit einem Call-to-Action-Button wie „Learn more“ versehen, dessen Link auf Ihre Website führt. Die Werbeanzeige wird den Instagram-Nutzern dann in ihrem News-Feed angezeigt. Auch Werbeanzeigen in Instagram-Stories in Form eines Fotos oder eines 15-Sekunden-Videos sind möglich. Für die Story-Ads stehen dieselben Tools wie für die üblichen Instagram-Anzeigen zur Verfügung.

8. In der Bio verlinken

Instagram erlaubt keine kostenfreien Links in Beiträgen. Deshalb ist die einzige Möglichkeit, auf die Unternehmenswebsite zu verweisen, der Link in der sogenannten „Bio“, der kurze Profiltext, der direkt unterhalb des Profilnamens erscheint. Möchten Sie zum Beispiel tagesaktuelle Links setzen, so ist dies nur hier möglich. Am besten funktioniert dabei der Hinweis in einem Post mit Bezug zum Link. Auf Instagram werden Ihnen deshalb häufig Hinweise in Beiträgen wie „Link in Bio“ begegnen. Sobald der Artikel, zu dem der Verweis führt, veraltet ist, nehmen Sie ihn einfach heraus.

9. Visual Storytelling auf Instagram

Polaroids an Wäscheleine mit Urlaubsbildern eines Pärchens

Visual Storytelling bedeutet im Großen und Ganzen, dass Sie mit dem geposteten Bild eine Geschichte erzählen. Dazu gehört nicht nur ein Foto, sondern auch der passende Text, mit dem Sie eine möglichst wirkungsvolle Botschaft an Ihre Zielgruppe vermitteln. Durch das Zusammenspiel von Text und Bild entspinnt sich im Kopf des Betrachters im Idealfall ein stimmiges Gesamtkonzept. Mit dieser Art des visuellen Erzählens können Sie auf Instagram:

    • Produktvorteile aufzeigen,
    • Ihr Markenimage unterstützen,
    • einen Mehrwert für die Nutzer bringen,
    • die User mit Call-to-Actions zu einer Aktion aufrufen oder
    • die emotionale Bindung an ein Produkt oder eine Marke fördern.

10. Daten auswerten

Blatt mit farbigen Statistiken

Wenn Sie ein Unternehmensprofil auf Instagram besitzen, können Sie direkt in der App Statistiken auswerten. Die Auswertungen zeigen Ihnen an, welche Inhalte gut ankommen und zur Interaktion anregen. Außerdem lassen sich damit Website-Klicks, Impressionen und Reichweite analysieren. Wer sich nicht nur auf Instagram verlassen möchte, kann noch andere Analysetools zu Rate ziehen wie beispielsweise Quintly. Die Social-Media-Analytics-App wertet dagegen neben Instagram noch andere Kanäle aus. Sie zeigt unter anderem Followerzahlen und Interaktionsraten sowie eingesetzte Filter an.

Kontakt

Sie möchten Instagram in Ihre Werbestrategie integrieren? Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne.

Quellen- und Bildnachweis

[1] Quelle: statista.com

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